Montag, 9. März 2015

Der Monat Februar

Heute raffe ich mich einmal auf und versuche einen Blogeintrag über den Monat Februar zu verfassen, da ich euch in diesem Monat etwas im dunkeln gelassen habe.
Zur Zeit bin ich eigentlich nicht so motiviert für solche Sachen, aber irgendwann muss ich es ja mal tun. Also fang ich jetzt einfach mal an und schaue wie weit ich komme.


Neues aus dem Boardinghome

Noch Ende Januar haben wir beschlossen, jeden Tag der Woche etwas anderes mit den Kids zu machen.
Montags gehen wir raus zum spielen, jedoch leider nur auf den Dreckplatz nebenan und nicht in den Park.
Dienstags ist Lesenachmittag, an welchen wir gerade die Geschichte "Hänsel und Gretel" bearbeiten und versuchen nachzuspielen.
Mittwochs ist Sporttag, an dem wir einige Male ein paar lustige Übungen auf dem Dach gemacht haben. Jetzt ist Andrea da, die Physiotherapeutin und Yogalehrerin ist und macht mit den Kindern Yoga und andere Übungen/Behandlungen.
Donnerstag ist unserer Workshoptag, an dem wir uns im Februar größtenteils mit dem Basteln von Armbändern beschäftigt haben. Die erste Variante eines coolen geknüpften Armbandes ging leider bei der Hälfte der Mädchen schief. Da hatte ich wohl eins heraus gesucht, was etwas zu schwer gewesen war. Bei der anderen Hälfte sah es jedoch toll aus! Später bekamen wir dann ein Paket von einer ehemaligen Freiwilligen mit bunten Gummiringen für sogenannte Loom-Bänder. Die gleichen brachte auch meine Mutti mit, als sie mich besuchen kam und so konnten wir auch damit tolle Armbänder machen, wobei wir neue Techniken ausprobierten. Alle hatten am Ende mindestens 3 Armbänder gestaltet.
Am letzten Tag der Woche - Freitags - findet nun immer ein Tanznachmittag für die Mädels statt. Katrin und ich sind immer mit dran, obwohl wir uns meist ziemlich komisch dabei fühlen, zu versuchen indisch zu tanzen. Trotzdem macht es auch irgendwie Spaß und wir lernen immer mehr!

Hensel und Gretel wurden von ihren Eltern in den Wald geführt...

...die Eltern machen das Feuer.

Hensel und Gretel wurden im Wald allein gelassen und schlafen.

Sangeeta und Priya beim Armbänder knüpfen.


Eine andere Neuerung ist, das auch unsere Mädels im Boardinghome nun die pinke Uniform anziehen müssen. Das heißt, dass sie den ganzen Tag in Uniformen gekleidet sind.

Am 8. Februar hatte mein lieber Opa seinen 80. Geburtstag und hat netterweise anstatt Geschenken um Spenden für meine Organisation gebeten. Dabei sind 360€ zusammen gekommen. Wir haben uns dazu entschieden, einen Ausflug mit unseren Mädels nach Mt. Abu zu gestalten und ihnen damit neue Erfahrungen und neues Wissen zu verschaffen. Wir werden dazu bei betterplace.org eine Seite gestalten, auf der ihr alles verfolgen könnt, sobald wir die nötigen Informationen zusammen gesammelt haben. Wir und ihr braucht dafür aber noch ein bisschen Geduld, denn in Indien läuft alles etwas langsamer als man eigentlich will.
Ich möchte allen Spendern hiermit herzlich für ihre Hilfe danken, Dankeschön!


Ein Wochenende Bikaner

Am ersten Februarwochenende fuhren Katharina, Katrin, Katie und ich ins unweit entfernte Bikaner für ein tierisches Wochenende. (6h)
Wir sahen die Kamelfarm mit süßen Babykamelen, das wunderschöne Junagarh Fort und natürlich den berühmten Rattentempel in Deshnok. Es war ein tolles Wochenende mit den dreien und sehr entspannend, obwohl die Namensache manchmal nicht so einfach war mit den KA's.

Von hinten nach vorn: Katharina, Katie, Katrin und Lisa

Pregnant-She Camels


Kleines Baby-Kamel


Kamel Milch schmeckt salzig aber lecker.

Das Junagarh Fort







Leider haben wir niemanden gefunden der ein ordentliches Foto von uns machen konnte und dann springt auch noch ein Inder ins Bild, einfach herrlich.

Hier im Karni-Mata-Tepel werden Ratten verehrt und deshalb auch gefüttert.


Wenn eine Ratte über deinen Fuß rennt bringt das Glück, da hab ich schin 2 mal Glück.


Wer eine weiße Ratte sieht hat nochmal Glück. Super!


Familie auf Besuch

Am 15. Februar trafen meine Mami und meine beiden Cousinen in Jodhpur ein, sowie auch Katrin, die Mutti von meiner Mitfreiwilligen Lydia.
Ihre erste Woche verbrachten die 4 mit uns in Jodhpur und lernten mein Zuhause, meine Freunde, meine Mitarbeiter, meine Arbeit und die Stadt in der ich lebe näher kennen. Wir waren shoppen, arbeiten, spazieren im Wüstenpark und mit bedachten Schritten durch die Stadt, waren im Kino und beim Thali essen. Ich glaube ich habe sie doch ein bisschen überfordert mit all den Dingen, die ich ihnen in der kurzen Zeit zeigen wollte. Sie selbst besuchten noch das Fort und den Palast, während ich arbeiten musste.

Am Samstag fuhren wir dann alle gemeinsam für eine Woche in den Urlaub und besichtigten so einige Städte, was ich euch jetzt in Bildern zeigen werde.

Pushkar:

Der heilige See und Familien beim heiligen Bad.



Dieser kleine Süße war ganz verdurstet.

Jaipur:

Der City Palace




Puppenspiel

Das Hawa Mahal oder auch der Windpalast



Blick über Jaipur



Im Janta Mantar, das Freiluftobservatorium

Hier erkennt man, welches Sternzeichen gerade aktuell ist.

Das sind Geräte zur Bestimmung des gerade aktuellen Aszendenten (zweites Sternzeichen)

Mein Sternzeichen, aber nicht mein Aszendent

Diese Apparatur bestimmt den Stand der Sonne.

Hier seht ihr...

...die größte Sonnenuhr der Welt.

Das sollte ich von meiner Mama aus für meinen Papa fotografieren - eine moderne indische Werkstatt.

Amber:

Angeblich eines der schönsten Forts in Rajasthan, wir fanden es nicht so interessant.



Die Gänge waren so lang und so viele, das man sich leicht verlaufen konnte.

Ranthambhore:



Uns wurde der Weg von einer Antilope versperrt.





Fathepur Sikri:

Wir besichtigen eine Moschee.


In diesen Teil der Moschee durfte man nur mit Kopfbedeckung.





Agra:

Hotel mit Taj Mahal Blick ist schon toll!!!





Manchmal muss man auch bisschen Spaß machen und die lustigen Ideen der Inder nachahmen.



Delhi:

Vor dem India Gate


In der Metro gibt es einen extra Wagen nur für Frauen - einfach Super!




Als unsere Familien schon im Flieger saßen, besuchten wir noch Tristan und Dominik und sahen uns zusammen das Vorbild vom Taj Mahal an.


Zum Schluss habe ich für euch noch einen Erfahrungsbericht meiner Cousine Jenny, mit dem die Eindrücke der beiden anderen Mitreisenden übereinstimmen. Hier ist er:

Für mich war das, was wir von Indien gesehen haben wie der Eintritt in eine andere Welt. Obwohl wir hier der (deutschen) Zeit 4,5 Stunden voraus waren, fühlte es sich für mich eher so an als wäre die Zeit hier vor vielen Jahren stehengeblieben. Sei es der Hotel-, Hygiene-, Umwelt- oder Verkehrsstandard. Hier bzw. in Deutschland wird mit völlig anderem Maß gemessen.Was wir in Deutschland als Ruhestörung, Umweltverschmutzung, unhygienisch oder chaotisch empfinden, zählt hier eher als Standard und keiner lässt sich davon aus der Ruhe bringen. Die Inder, die ich gesehen und erlebt habe, waren nicht genervt und nicht gehetzt und selbst im (in meinen Augen) größten Verkehrschaos saßen sie noch entspannt in ihren Rikschas und beschrieben die Umgebung und ihre Sehenswürdigkeiten.Wahrscheinlich brauchen sie diese innere Ruhe, um in dem steten Lärm einer scheinbar schlaflosen Region zu überleben.
Zwischen Lärm, Dreck und Chaos fanden wir auch schöne Orte. So war z.B. das Sambali Trust Durag Niwas Guest House in Jodhpur für mich ein schöner Zufluchtsort, an dem ich mich fast heimisch fühlte. Hier herrschte eine fast familiäre Atmosphäre. Diese bekommen sowohl die Freiwilligen als auch die indischen Mädchen und Frauen zu spüren, für die und mit denen hier gearbeitet wird. Es sind alles Persönlichkeiten, die Hilfe suchen, annehmen und hier etwas bewegen. Hier stecken Potentiale, die entdeckt und gefoerdert werden können, damit neue Chancen und Wege entstehen, genutzt und gegangen werden können.
Insgesamt war meine Reise nach und durch Nordindien für mich eine wichtige, jedoch sehr anstrengende Erfahrung. Ich weiß in Deutschland nun wieder einiges mehr zu schätzen und bewundere alle Freiwilligen, die mehrere Monate auf all den europäischen Komfort verzichten,um in Indien die Welt ein kleines bisschen besser zu machen - getreu des Spruches von Gandhi "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt."

Samstag, 31. Januar 2015

26.01.2015 - Republic Day und Schulaufführung

Der Tag der Republik (Republic Day) ist ein Nationalfeiertag in Indien am 26. Januar. Obwohl Indien bereits am 15. August 1947 unabhängig wurde, ist die Verfassung des Staates (Constitution of India) erst am 26. Januar 1950 in Kraft getreten. Bis zu diesem Tag war der britische Monarch als Kaiser von Indien Staatsoberhaupt. Die in dieser Verfassung verankerte Staatsform Republik gab dem Feiertag seinen Namen.
[Quelle: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Republik_(Indien)]

In der Hauptstadt New Delhi gibt jedes Jahr an diesem Tag eine Militärparade, zu der ein politischer Gast eingeladen wird. Zum diesjährigen 66. Republic Day wurde Barack Obama eingeladen. In der Indian Times stand, dass er zwei Traditionen gebrochen hätte, zum einen wäre er nicht mit dem indischen Staatsoberhaupt in dessen Wagen bei der Parade angekommen, sondern in seinem gepanzerten Auto und hätte damit eine indische Tradition gebrochen. Zum anderen wäre er 2 Stunden auf einem Open Air Festival geblieben und nicht wie im Sicherheitsprotokoll geschriebene 30 Minuten, womit er eine amerikanische Tradition brach.
Extra für Obama und seine Frau wurde das gesamte Taj Mahal Gelände geschlossen, arme Urlauber die nur dafür nach Agra reisen..

Wir wurden für diesen Feiertag in die Schule unserer Mädels eingeladen. Dort wurden Tänze aufgeführt, gesungen und geschauspielert. An diesem Tag war ich eine stolze Didi (große Schwester) und habe mich gefreut sie auf der Bühne tanzen und singen zu sehen. 

June, eine Freiwillige aus den USA, darf die Flagge hissen.

Unsere Mädchen singen ein Lied in Marwari.

Unsere beiden jüngsten aus der Vorschule beim tanzen.
Die beiden stehen in der zweiten Reihe ganz links und hatten den Tanz echt super drauf, leider sind sie von den anderen Kindern verdeckt.

Unsere Älteste hier bei einem super schönen Tanz in der ersten Reihe ganz rechts, also super zu sehen!











Sonntag, 25. Januar 2015

Halbzeit

Hallo ihr Lieben,

Mit dem gestrigen oder dem heutigen Tag (wir sind uns nicht so einig) feiern wir das Bergfest unseres Freiwilligendienstes hier in Indien. Wir sind hier nun schon 169 Tage und bleiben noch 169 weitere bei Sambhali in Jodhpur.
Wie schnell doch wieder die Zeit verging und was sich da so alles getan hat.

Da sind auf einmal so viele neue Dinge auf mich zugekommen und ich hätte nie voraussagen können wie es laufen wird. Bis jetzt war es ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen, ohne die es ja echt langweilig gewesen wäre. Ich bin echt sehr froh. So wie alles gelaufen ist sollte es eben auch sein.

Aus Menschen die ich kaum kannte hat sich eine neue lustige "Familie" entwickelt, die ich eigentlich nie mehr missen will. Leider weiß ich jetzt schon, dass es sehr schwer werden wird mit all den lieben Menschen in Kontakt zu bleiben, aber ich wünsche es mir, dass es funktioniert.
Was immer wieder schwierig für mich ist, ist die Tatsache, dass das Leben daheim in Deutschland auch weiter geht und sich alles und jeder verändert. Aber damit werde ich dann konfrontiert, wenn ich wieder heim komme. Danke euch allen, dass ihr mich unterstützt, meinen Blog fein lest und euch immer mal bei mir meldet!

Auch die Tatsache, dass ich einen Alltag habe, aber irgendwie auch keinen Alltag habe finde ich toll. Es wird hier einfach nie langweilig und ich habe die Möglichkeit die verschiedensten Dinge auszuprobieren und zu lernen. So habe ich in meiner Zeit hier schon in einem der Empowerment Centres als Lehrer gearbeitet, ein Plakat zur Freiwilligensuche designed, die Verantwortung über die Produktion unserer Boutique übernommen und vieles mehr.
Die Arbeit mit meinen Mädels im Boardinghome liebe ich nach wie vor. Es ist einfach toll. Sie sind lieb und gemein, verspielt und erwachsen, aber auch interessiert und gelangweilt. Jeder ist auf seine eigene Art toll und wir freuen uns ihnen eine Familie zu sein, indem wir bei den Hausaufgaben helfen, mit ihnen spielen, rumtollen oder sie einfach nur in den Arm nehmen.


Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit bekommen habe hier zu sein und danke hiermit allen, die mir dieses Jahr ermöglichen! Dankeschön, ich werde dieses Geschenk nie vergessen, denn es wird mich für immer prägen und in meinem Herzen bleiben (auch wenn erst vor einer Woche alle meine Bilder des letzten Jahres gelöscht wurden).

Liebste Grüße aus dem immer noch kalten Jodhpur,
Lisa

Noch ein schickes Bildchen aus Maamallapuram. Danke Katha!

Mittwoch, 21. Januar 2015

2 Wochen Urlaub und eine Woche Zwischenseminar - Weihnachten, Neujahr und vieles mehr!

Es ist für mich sehr schwer 3 Wochen in einem Schriftstück zusammenzufassen, deshalb stelle ich euch diese Wochen wieder einmal in Bildern dar. Wenn ihr mehr lesen wollt schaut doch vielleicht bei Katharinas, Lydias, Maries oder Annikas Blogs vorbei. Sie sind mit mir zusammen gereist und haben vielleicht mehr geschrieben.
Hoffe es gefällt euch.

Am Flughafen startet und endet unsere Reise. Bald ist Weihnachten!

Unsere ungefähre Route, die ich versucht habe verständlich darzustellen.

20.12.2014 - Start unserer Südreise

Jodhpur - Chennai      Flug     2300 km     7 h

21.12.2014

Ostküste Indiens - Blick auf den Golf von Bengalen

Erste Eindrücke am Strand. Es gibt Fisch, den wir auch gleich probieren - lecker!

Auch der Strand ist verschmutzt. Hier sollte man wegen zu starker Strömung aber auch nicht baden.

Das Gericht in Chennai - angeblich das zweitgrößte der Welt.

Das Museum im Gericht hatte leider zu und es gab auch keine Verhandlungen - Feiertag. Wir durften trotzdem einmal durch schlendern.

Eine Fahrradrickschaw.

Der Bahnhof in Cennai. Ich habe noch nie einen so vollgestopften Ort gesehen, der täglich so aussieht.

Chennai - Ernakulam      Zug     685 km    12 h

22.12.2014 - Wechsel von Tamil Nadu nach Kerala

Ernakulam - Cochin    Fähre     9 km     20 min

Auf der Fähre erst einmal eine Kochbanane snacken - hat aber doch ganz gut geschmeckt, war nur schwer zu schälen.

Hier gibt es noch die hunderte Jahre alten chinesischen Fischernetze, die aussehen wie Spinnennetze. Davon sind nur noch 30 Stück in Gebrauch, 20 davon in Fort Cochin, wofür es auch bekannt ist.
Am 23.12.2014 gab es vor dieser Kirche eine Weihnachtsschulaufführung - es war sehr schön!

An diesem Abend sahen wir uns ein typisches keralesisches Theater oder Tanzaufführung an, namens Kathakali.

Beim Kathakali wird durch Tanz und Bewegungen eine Geschichte erzählt. Jedes Wort hat dabei sein eigenes Zeichen. Es ist also eine ganz eigene Sprache die man erlernen kann.

23.12.2014

Bilder von unserer Backwatertour im Houseboat und im Kanu. Backwaters sind große Gewässer im Landesinneren, bei denen Flusswasser auf Meereswasser trifft und sich vermischt.

Hier sieht es etwas aus wie im Spreewald, nur tropischer.

24.12.2014 - Weihnachtsabend

Cochin - Alappuzha     Bus     58 km     1 h 20 min

Alappuzha - Kottayam     Fähre     25 km     2 h 30 min

Auf unserer Fährfahrt sahen wir noch sehr viel von den berühmten Backwaters um Alappuzha und Kottayam. Unser Tipp für alle diejenigen, die sich kein teures Houseboat leisten wollen und trotzdem die berühmten Backwaters besichtigen möchten.

25.12.2014 - 1. Weihnachtsfeiertag

Kottayam - Kumily     Bus     107 km     3 h 

Kochkurs - wir lernen wie man Südindisch kocht.

Es gab ein Festmahl an diesem Abend!

26.12.2014 - 2. Weihnachtsfeiertag

Heute gönnen wir uns etwas.

Und zwar: 1. Die Besichtigung eines Gewürzgartens
2. Einen Elefantenritt mit einem übereifrigen Fotografen...

"Family-picture"

3. Eine Elefantendusche

Hat echt Spaß gemacht!!!

Der Nachmittag besteht aus einem Spaziergang durch die Periyar Wildlife Sanctuary. Wir waren auf den Spuren der Elefanten, fanden aber leider nur große Kackhaufen.

27.12.2014

In der Connemara Teeplantage haben wir den Frauen beim Teeblätter schneiden zugesehen. Die Frauen schneiden 100-150 kg Teeblätter am Tag.

Lisa durfte auch mal probieren... hab bestimmt nur Ausschuss produziert. Danach haben wir auch die Produktionsfabrik besichtigt.


Aus 100 kg Blättern entstehen 24 kg Tee, wobei 1 kg Tee 3 kg Holz für die Trocknung. Ich hab mir natürlich gleich mal 500 g Schwarzen Tee mitgenommen.

Kumily - Madurai     Bus     139 km     4 h

Der Sri Minakshi Tempel in Madurai. Wir sind in diese Stadt nur wegen diesem Tempel gefahren. Unser Zimmer war echt billig (was man an 5 betten in einem Raum und ein Bad mit Loch, einem Wasserhahn und einem Eimer merkt), aber mit dem besten Ausblick über den Tempel!

28.12.2014 - mein Papa hat Geburtstag

Madurai - Kodaikanal     Bus     115 km     4 h

Der See um den die Hillstation gebaut ist.

29.12.2014

Leider war der Tag etwas neblig. Trotzdem hatten wir an manchen Stellen eine schöne Aussicht.

Unsere Trekking-Tour fand ich anfangs nervig, denn es ging durch die reine Wildnis un viel Gestrüpp. Wie man auf einem der Bilder sieht,bin ich nicht zu sehen.

An den Wasserfällen und dem Aussichtspunkt gefiel es mir um einiges besser.

Leider war der direkte Sleeperbus nach Pondicherry ausgebucht, deshalb ging es zurück nach Madurai.

Kodaikanal - Madurai     Kleinbus     115 km     3 h

...und nach dem Abendessen, Zähne putzen nicht vergessen!

Madurai - Pondicherry     Sleeperbus / Schlafbus mit Betten     335 km     8 h

30.12.2014

Pondicherry ist ine französisch geprägte Stadt, die uns allen sehr gefallen hat. Auroville ist eine internationale Gemeinde, in der viele Menschen "ungeachtet von Religion, Hautfarbe und Staatsangehörigkeit an der Erschaffung einer universellen Stadt arbeiten, um gegenseitige Unterstützung, Liebe und die gute alte menschliche Gemeinschaft zu verwirklichen." (Lonely Planet Indien)  Dort war es wirklich sehr interessant, die Fahrradtour hat Spaßgemacht und die Produkte der Bäckerei waren einfach der Hammer.

31.12.2014 - Silvester

Pondicherry - Auroville - Pondicherry     Fahrrad     30 km     2 h

01.12.2015 - Neujahrstag

We wish you a HAPPY NEW YEAR!

Pondicherry - Tiruvannamalai     Bus     101 km     3 h

Der sogenannte Feuertempel für die Feuer-Inkarnation Shivas. Einer der größten Tempel Indiens.

02.01.2015 + 03.01.2015

Tiruvannamalai - Maamallapuram     Bus     151 km     4 h

Unser letzter Stop - Strand, Sonne, Wasser und das Maamallapuram Dance Festival. Es waren ein paar sehr schöne Tage, jetzt ist der Urlaub leider vorbei.

04.01.2015

Maamallapuram - Chennai     Bus     56 km     2 h

Chennai - Udaipur     Flug     2047 km     11 h

05.01.2015 - Start Zwischenseminar

Ein "Wasserpark" bei unserem Ausflug nach Udaipur.


Sonnenuntergang über dem See in Udaipur.

Besteigen wir doch zum Sonnenaufgang einen Berg.

1 Woche lang 39 Deutsche zusammen irgendwo im nirgendwo Indiens. Es war echt eine spannende, lehrreiche und lustige Woche mit euch allen! Das Lagerfeuer und die Musizierstunden habe ich sehr genossen, sowie sehr viel von eurem letzten halben Jahr zu erfahren. Dankeschön!

12.01.2015 - Ende Zwischenseminar

Donnerstag, 1. Januar 2015

2015

Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues Jahr 2015 mit Gesundheit, Glück und Wünschen für die Zukunft! Ich hoffe ihr hattet einen guten Start in dieses Jahr, wo auch immer ihr euch zur Zeit befindet.
Unsere Feiertage waren schön, aber keinesfalls ruhig. Ein Bericht folgt bald.
Ich hoffe ihr hattet besinnliche Feiertage über Weihnachten!

Das ist ein Teil meiner Weihnachtspost, hoffentlich ist alles angekommen!

Liebste Grüße und alles Gute,
Lisa